Ahmet kaya li bakurê Kurdistanê, li Bajarê Meletîyê di 28. Oktober. 1956’an de hate Dinyê. Dibistana seretayî li Bajêr xwend. Di 9 saliya xwe de dest bi xebata Muzîkê kir. Bi Malbata xwe re, bar kir û li Stenbolê bicî bûn. Piştî xwendina navîn, bi şêweyekî Profesyonel dest bi xebata Muzîkê kir. "Negrî bebeka min", Albûma wî a pêşî ye. Albûma wî bû qûrbana Sansûrê. Lê bi Rêya Çapemeniyê belav bû û Xelk, lê xwedî derket.
Di dema cunta Leşkerî a Salên 80’î de, bi Deng û Tembura xwe bû Dengê kul û Kesera Xelkê. Hetanî Sala 90’î bi Muzîka Protestoyî daket. Piştre ji Awira Pirsgirêka Kurd ve xebata xwe birêve bir. Her Albûma wî piralî belav bû û hat firotin. "Stranên min ji bo Çiya ye", bi şêweyekî lêgal bi qasî 3 Milyonan hate belavkirin/firotin.
Hinek ji Albûmên wî ev in: Acılara tutunmak, Ağlama bebeğim, Şafak türküsü, An gelir, Yorgun demokrat, Başkaldırıyorum, Resitaller 1, İyimser bir gül, Resitaller 2, Sevgi duvarı, Başım belada, Dokunma Yanarsın, Tedirgin, Şarkılarım Dağlara, Beni bul, Yıldızlar ve yakamoz, Dosta düşmana karşı û Hoşçakalın gözüm...
Piştî Beyana xwe ku dixwaze Albûmek Kurdî çêbike, li dijî wî dawe hatin vekirin, Rêya Dadgehê hate vekirin. Ahmet Kaya mecbûr bû derkeve derveyî Welêt. Kaya di sala 2000 de li Parîsê çû rehmetê û li goristana “Pere La Chaise” hate bicîkirin. Ahmet Kaya di Dilê gelê Kurd de dijî.
Ahmet Kaya (* 28. Oktober 1956 in Malatya; † 16. November 2000 in Paris) war ein kurdischer Sänger und Komponist.
Leben:
Bevor er in Kurdistan und in der Türkei mit seiner Musik berühmt wurde, war er Taxifahrer in Istanbul. Seinen künstlerischen Höhepunkt hatte er Mitte der 1980er Jahre und Anfang der 1990er Jahre.
Ahmet Kaya gehörte zu der Generation der 1970er Jahre, deren Leben durch bürgerkriegsähnliche Konflikte zwischen rechten und linken Gruppen in der Türkei bestimmt wurde. Er selbst war Kommunist und Marxist. In der Türkei der 1980er Jahre brachte ihn seine Gesinnung mehrfach in Konflikt mit der türkischen Staatsmacht. Er nahm deutlich Stellung zu sozialen Missständen, insbesondere im kurdischen Südosten der Türkei, und lobte stets die marxistisch-leninistische Ideologie als Befreiungselement.
10. Februar 1999
1999 erklärte Ahmet Kaya auf einer Gala, auf der er als „Staatskünstler“ der Türkei ausgezeichnet werden sollte, dass er beabsichtige, in Zukunft auch in kurdischer Sprache zu singen. Von der türkischen Prominenz wurde er dafür ausgebuht und ausgepfiffen.
Ahmet Kaya versuchte sich mit dem folgenden Satz zu verteidigen:
„Ich gab überall und immer kund, dass ich daran glaube, dass Türken und Kurden tausend Jahre friedlich zusammen leben, und dass dies auch tausende Jahre so fortfahren wird. Aber ihr müsst auch die kurdische Realität akzeptieren. “
Daraufhin bewarf ihn die türkische Sängerin Ebru Gündes mit Messer und Gabel. Serdar Ortaç, der nach der Preisverleihung Ahmet Kayas einen Auftritt hatte, sang als Protest gegen den Sänger die umgeänderte Version seines Liedes, in die er unter anderem folgende Sätze eingebaut hatte:
„In dieser Epoche gibt es weder Sultan noch Padischah. Die Türkei ist auf dem Weg Atatürks! Dieses Vaterland gehört uns, nicht anderen!“
Eine weitere türkische Prominente, Senay Düdek, beschimpfte Ahmet Kaya als „Sünnetsiz pezevenk“ (unbeschnittener Zuhälter). Als nationalistische Lieder wie 10. Yil Marsi abgespielt wurden, verliessen Ahmet Kaya und seine Frau, beschützt von einigen Personen, unter Panik die Veranstaltung.
Wegen seiner Rede an dem Abend drohten ihm bis zu 12 Jahre Haft. Nach einer Kampagne der Presse gegen ihn und einigen Morddrohungen verließ er 1999 die Türkei.
Sein Leben im Exil
Sein Leben im Exil war geprägt von Depression und Einsamkeit; von seiner Heimat war er vertrieben worden und war in einem Land (Frankreich), das ihm völlig fremd war. Er versprach seinen Fans, bald mit einem neuen Album zurück in die Türkei zu kommen und verfasste außerdem eine Gedichtensamlung, die beides jedoch erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden.
Im europäischen Exil trat er hauptsächlich vor kurdischem Publikum auf und gab kleinere Konzerte bei großen, kulturellen Feierlichkeiten. Seine letzte Reportage wurde auf dem kurdischen Sender MEDYA TV, dessen Nachfolger heute Roj TV ist, ausgestrahlt. Ahmet Kaya starb 2000 in Paris an einem Herzinfarkt und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beigesetzt. Sein Grab befindet sich somit auf demselben Friedhof auf dem auch Yilmaz Güney ruht. Heute gilt er als einer der wichtigsten kurdischen Sänger der Türkei.
You need to be logged in to make and view comments